PIRATEN Erfurt wählen Oberbürgermeisterkandidaten
29.01.2012
Peter Brückner (50, Softwareentwickler) [Bild: Roland Spitzer]Der parteilose Peter Brückner ist Kandidat der Piratenpartei zu den Oberbürgermeisterwahlen am 22. April 2012 in Erfurt.
Nachdem die Piratenpartei Erfurt in einer offenen Kandidatensuche seit Oktober 2011 die Vorschläge der Erfurter Bürger sammelte, fand am Samstag, den 28.Januar 2012 die abschließende Podiumsdiskussion im Kunsthaus Erfurt statt. Von über 50 vorgeschlagenen Erfurtern waren zwei Kandidaten bereit, sich zwei Stunden lang den kritischen Fragen von Erfurter Piraten sowie interessierten Bürgern zu stellen. Jürgen Barthel (46, Manager in der Luftfahrt) und Peter Brückner (50, Softwareentwickler) wurden mit Fragen zu ihrer Haltung zum Grundsatzprogramm der Piraten, ihrer Vorstellung über das Amt des Oberbürgermeisters und aktuellen kommunalpolitischen Themen konfrontiert.
Nach der Diskussion wurden zuerst alle anwesenden Bürger und Piraten um eine Empfehlung in Form einer geheimen Abstimmung gebeten, die mit leichtem Vorsprung für Peter Brückner ausfiel. In der darauf folgenden Wahl entschieden sich die PIRATEN Erfurt ebenfalls für Peter Brückner als OB-Kandidaten.
Der frisch gewählte OB-Kandidat Peter Brückner dazu: "Ich freue mich die PIRATEN Erfurt bei der Oberbürgermeisterwahl vertreten zu dürfen. Wir planen einen spannenden Wahlkampf."
Dazu ergänzt der Vorstandsvorsitzende der PIRATEN Erfurt, Tim Staupendahl: "Nach einer spannenden Diskussion und vielen herausfordernden Fragen für die Kandidaten, freue ich mich, dass auch die Piraten mit einem eigenen Kandidaten bei der OB-Wahl antreten und für frischen Wind im Wahlkampf sorgen."
Stephan Beyer, Koordinator der OB-Kandidatensuche, zu dem Ergebnis: "Jetzt geht es erst einmal darum, 200 Unterstützungsunterschriften für unseren Kandidaten zu sammeln. Erschwerend kommt hinzu, dass die Bürger ins Rathaus, Raum 136, müssen, um diese zu leisten."
Eingebunden war die Podiumsdiskussion und anschließende Kandidatenwahl in den ersten ordentlichen Kreisparteitag 2012 der PIRATEN Erfurt. Neben diversen Anträgen zur Änderung der Satzung wurden ebenfalls Programmanträge zu den Themen "Bürgerschaftliches Engagement" und "Richtlinien für Fußgängerüberwege" angenommen.








Kommentare
Meinung zur aktuellen Stadion-Diskussion
Aus aktuellem Anlass würde mich die Meinung unseres OB Kandidaten zur derzeit sehr kontrovers geführten Diskussion zum Stadion Projekt interessieren.
Daher meine Frage an Herrn Brückner:
Wie stehen Sie zum Modernisierungsvorhaben des Steigerwaldstadions wie es von Minister Machnig und weiteren Vertretern aus Politik und Sport in Erfurt sowie Jena angestossen wurde?
mit freundlichen Grüßen
Maik Strauß
Habe die Frage mal
Habe die Frage mal weitergeleitet.
MfG
Christian Beuster
Demokratie und Transparenz
Es ist schon bemerkenswert, dass im Artikel "PIRATEN Erfurt wählen neuen Vorstand" vom Admin die Kommentar- und Antwortfunktionen entfernt wurden. Dies mit der Begründung, die Diskussion sei nicht zielführend.
Da sei aber die Frage erlaubt, warum die Diskussion nicht zielführend war? Lag das an den externen Kommentarschreibern oder nicht eher an den Betreibern der Seite selbst?
Ausgangspunkt waren Fragen an den stellvertretenden Vorsitzenden der Piraten Erfurt zu Inhalten diverserer Veröffentlichungen seinerseits. Keine dieser Fragen wurde auch nur ansatzweise beantwortet sondern es wurde stereotyp auf Stammtische und die Möglichkeit persönlicher Gespräche verwiesen.
Bei diesen Fragen ging es aber nicht um irgendeine Stammtischphilosophie sondern um Inhalte von Veröffentlichungen. Und wer etwas veröffentlicht sollte sich an die guten alten Sitten halten und seine Veröffentlichungen erforderlichenfalls auch öffentlich verteidigen. Auch das ist, nebenbei bemerkt, eine Form von Transparenz und die sachliche Debatte eine Grundlage der Demokratie schlechthin.
Wer das nicht tut, hat ganz offenbar ein Defizit an Transparenz- und auch Demokratieverständnis und es drängt sich unweigerlich die Frage auf, inwieweit dies mit den Grundsätzen vereinbar ist, die die Piratenpartei für sich selbst verkündet.
Dies als Kommentar, Antwort ist nicht unbedingt nötig. Es wird jedoch um Verzicht auf Einladung zu Stammtischen gebeten.
F. Meyer
Antwort an Frank Meyer
Hallo Herr Meyer,
obwohl ich nicht mehr auf Postings - zumal diese von der SPD Erfurt kommen - reagieren wollte, tue ich es dennoch einmal! Meines Wissens sind Sie der Whlkampfleiter / Koordinator des gegenwärtigen OB`s Bausewein - sollte ich mich irren, so teilen Sie mir dies bitte mit, damit ich mich korrigieren kann! Definitiv sind Sie jedoch Mitglied der Erfurter SPD! Warum Sie als Wahlkampfleiter des OB Bausewein so viel Zeit aufwenden, um Personen der ERFURTER Piraten persönlich anzugreifen, kann ich nicht wirklich verstehen. Es sei denn, dass meine Webseite Ihnen ein Dorn im Auge ist!
Aber Sie scheinen ja ein glühender Anhäger von Öffentlichkeit und Kommentarfunktionen zu sein. Ich habe mir die Seite der SPD in Erfurt angesehen - von Kommentarfunktionen kann man hier wohl nicht sprechen!
Wenn ich Beiträge schreibe, dann tue ich dies aus einer eigenen Intuition. Dass diese nich ganz im Nirvana verhallen, zeigen monatliche Zugriffe auf meine Seite, welche je nach Jahreszeit zwischen 30 und 40 Tausend schwanken. Was ich schreibe, das obliegt noch immer der in unserem Land vorherrschenden Meinungsfreiheit! Eventuell haben Sie eines noch nicht bemerkt: Mit der DDR wurde auch das MfS abgeschafft. Hier war es durchaus üblich, dass man sich für die eigene Meinung rechtfertigen musste!
Sie schreiben: "wer etwas veröffentlicht sollte sich an die guten alten Sitten halten und seine Veröffentlichungen erforderlichenfalls auch öffentlich verteidigen. " Da haben Sie sicher nicht unrecht. Aber es gibt noch eine etwas ältere Sitte: "Wer etwas kritisiert, der sollte nicht Personen diskriminieren, sondern mit konkreten Argumenten agieren"
Auf diese warte ich bis heute!
Hallo
Weder bin ich Wahlkampfleiter des Erfurter OB noch bin ich die Erfurter SPD und Ihre Seite ist mir kein Dorn im Auge sondern eher egal. Warum Sie dies glauben möchte ich hier nicht kommentieren. Allein die Behauptung, Sie hätten monatlich 40.000 Zugriffe spricht für sich. Ich habe auch nichts kritisiert sondern nur hinterfragt, Herr Spitzer. Dass Sie offensichtlich nicht einmal in der Lage sind, diesen kleinen Unterschied zu verstehen, haben Sie ja nun hinlänglich bewiesen. Für alles Übrige werden die Wahlergebnisse der Zukunft sprechen. Insofern kann ich Ihnen nur sehr viel Erfolg wünschen.
F. Meyer
P.S. Das war ein Kommentar
P.S. Das war ein Kommentar von Roland Spitzer
Jetzt mal ganz langsam Herr
Jetzt mal ganz langsam Herr Meyer von der SPD.
Die Formulierungen Ihrer Fragen war ganz klar darauf ausgerichtet Roland Spitzer in seiner Person lächerlich zu machen. So etwas lasse ich nicht zu! Sie können gerne ruhige und sachliche Fragen stellen, dagegen habe ich überhaupt nichts, aber wenn man schon so anfängt wie Sie, hat man als Fragender das Recht auf eine Antwort verloren. Das hat nichts mit Intransparenz zu tun, sondern mit Höflichkeit. Und wenn wir wirklich ein Defizit an Transparenz und Demokratie hätten, dann hätte ich alle Kommentare gelöscht und den Kommentarbereich überall geschlossen. Habe ich aber nicht. Ich wollte nur, dass wüste Anschuldigungen gegen Roland Spitzer aufhören. Was seine Texte angeht, diese kann man gerne auf der dazugehörigen Seite diskutieren, die haben mit seiner Vorstandsarbeit erst einmal nichts zu tun, denn in der Piratenpartei ist der Vorstand verwalterisch tätig und nicht primär inhaltlich. Über die Inhalte entscheidet die Mitgliederversammlung.
Also, wenn sie fragen an Herrn Spitzer haben, dann achten sie das nächste Mal bitte auf ihren Ton. Alles weitere wird man sehen, was Roland bereit ist zu sagen. Wenn er das nicht will, so kann ihn keiner dazu zwingen und sie müssen das aktzeptieren. Danke!
MfG
Christian Beuster (Verantwortlicher für die Webseite)
Liebe Piraten
Liebe Piraten, vielen Dank für diese Diskussions-Möglichkeit hier.
Die Kommentare zeigen ja mehr, was man von der SPD bzgl. Fairness und Vernunft zu halten hat,
als man in der öffentlichen Berichterstattung so mitbekommt.
Herr Bausewein macht ja eigentlich einen recht symphatischen Eindruck.
Aber wenn ich das hier so sehe, bekommt meine Stimme wohl doch lieber Euer Herr Brückner.
Lasst Euch nicht unterkriegen.
Herr Beuster, danke sehr für
Herr Beuster, danke sehr für den Hinweis. Aber Herrn Spitzer muss man doch gar nicht lächerlich machen, das macht er doch hinlänglich selbst. Sowohl mit seiner Webseite und noch mehr mit seinen Antworten hier. Als Fragender hat man auch kein Recht auf Antwort, die Entscheidung darüber bleibt immer auf der Seite des Befragten. Wie derjenige sich dann entscheidet und welcher Art die Antworten sind, das gibt dann Auskunft über die Person. Sehen Sie, so einfach ist das.
Freundlichst
F. Meyer
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OB - Kandidat der ERFURTER Piraten
Natürlich in Erfurt!